Archiv für Oktober 2009


Quo vadis, Europa? – Kommentar zum Lissabon-Vertrag

15. Oktober 2009 - 22:36 Uhr

ein politischer Kommentar von Adrien Volkmann

Nach dem verhängnisvollen Ja der Iren – dem eine massive, aus EU-Mitteln finanzierte Propagandakampagne vorausgegangen war – ist der Weg zur endgültigen Ratifizierung des Lissabonner Vertrages beinahe freigeräumt.

Ein weiteres Mal wird man die Iren schließlich nicht fragen. Noch aber besteht Hoffnung für Europas Demokraten, Hoffnung in Gestalt des tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus, welcher die Unterzeichnung immer noch verweigert, und des britischen Tories-Chef  David Cameron, welcher im Falle eines (fast sicheren) Wahlsieges ein Referendum in Großbritannien in Aussicht stellte. Dessen mögliches Ergebnis ist ein offenes Geheimnis und ganz klar gegen den EU-Zentralismus gerichtet.

Voraussetzung ist nur, dass der eine die Ratifizierung so weit hinausschiebt, bis der andere die Möglichkeit bekommt, sein Plebiszit zu starten.

Wie aber lautet mein Vorschlag zur Europafrage?

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WM-Qualifikation Deutschland-Russland

15. Oktober 2009 - 13:20 Uhr

Von Georg Faur

Deutschland qualifiziert sich für die Fußball-WM 2010

Vor dem Qualifikationsspiel am Samstag, dem 10.10.09 zwischen Russland und Deutschland gab es von den russischen Fans eine riesige Choreografie, die aber half der Heimmannschaft nur wenig.
Adler sei dank! Mit einem 1-0 qualifizierte sich Deutschland für die WM in Südafrika. Rene Adler ist der Matchwinner beim Spiel der Deutschen-Fußballnationalmannschaft gegen Russland. Mit 4 Glanztaten rettete er Deutschland vor einer hohen Niederlage!
Das Spiel wurde das weitesgehend von Russland dominiert aber sie kamen einfach nicht zum Tor.

Hier viele kleinere aber auch große Highlights beschrieben:

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7 Kommentare » | AG des Max-Planck-Gymnasiums Nürtingen, Sport

Wahlen im Rückblick – ein weiterer Superwahltag

10. Oktober 2009 - 14:53 Uhr

Von Heinrich Freer

Wir kamen dieses Jahr nicht vom Wählen ab, denn auch nachdem im Juni bereits geballte Kommunalwahlen und Europawahlen anstanden, ließ der September auch nicht auf sich warten und man konnte am 27.09.2009 eine der wichtigsten Institutionen Deutschlands wählen: Den Bundestag, Sinnbild der Demokratie und wichtigstes gesetzgebendes Organ unserer Bundesrepublik.

Für viele waren die Wahlen mit starken Emotionen verbunden, von Regression der Stimmung vor der Wahl bis zu euphorischer Freude war alles dabei. Eine klare politische Entscheidung hatte sich mit dieser Wahl verbunden und eine Wende etabliert: Zum ersten Mal seit langem muss die SPD sich in die Opposition einreihen und darf nicht einmal mehr als Juniorpartner der immer noch verbleibenden Volkspartei CDU/CSU in Aktion oder gar ins Rampenlicht treten. Die „Kleinen“ haben insgesamt zugelegt und konnten so die „Volksparteien“-Position von Union und SPD stark schwächen, auch wenn sich dies nicht zwingend im Wahlergebnis der Union widerspiegelt.

„Wir haben die Kraft“ – das war der Slogan für diese Wahl der Union und sie haben immer noch die Macht – und man darf sich mit der FDP jetzt verbünden zu einem Regierungsbündnis. Frau Merkel darf auch Kanzlerin bleiben und sie hat gezeigt: Die Union behält die Kraft im deutschen Staate.

Was uns dieser Regierungswandel bringen wird, werden die nächsten Jahre zeigen – aber sicherlich wird dies keine uninteressante Legislaturperiode werden. Und nicht nur im Bund wird sich eine Veränderung abspielen müssen – auch in Brandenburg und Schleswig-Holstein wurde der Landtag gewählt. Wir dürfen gespannt sein.

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Die Würde des Mannes ist unantastbar VI

6. Oktober 2009 - 17:14 Uhr

von Abdallah Khazaleh

Teil 6

Männer…überall nur Männer (Mann ist im Fuballstadion). Begleitet vom Grunzen und Rülpsen seiner männlichen Kollegen genießt Mann sein 500g Steaksemmel, nicht diesen komischen Bio/Diät Fraß, den er sich normalerweise herunterwürgen muss. Ein Blick auf seine Nebenplätze zeigt, dass keine geschminkten Ladies neben ihm sitzen, sondern nur echte Männer…muskelbepackt und voller Stolz sitzt Mann auf der Hartplastikschale (nicht auf dem rosa Plüschsitz) und verfolgt das Spiel, ohne abgelenkt zu werden. In der Halbzeit werden keine Windel gewechselt, nein, Mann läuft zum Essensstand und isst 3 weitere Steaks in Rekordzeit und spült mit einem Liter Bier kräftig nach. Nach dem Spiel geht’s ab zur Analyse mit den Kumpels in die Stammkneipe, wo noch mal mit 1-2 Liter Bier nachgetankt wird. Glücklich und zufrieden steigt Mann ins Auto (Mann fährt auch mit 2,4 Promille Alkohol im Blut besser als seine Frau im nüchternen Zustand) und fährt nach Hause.

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Die Würde des Mannes ist unantastbar V

6. Oktober 2009 - 17:12 Uhr

von Abdallah Khazaleh

Teil 5

Begleitet vom unfassbar lautem Schnarchen der lieben Gattin versucht Mann endlich seinen wohlverdienten Schlaf zu finden. Kurz bevor Mann in die Traumwelt eintaucht, fällt ihm ein, dass er ja noch das Wohnzimmer aufräumen muss. Da er natürlich mal wieder keine andere Wahl hat und sich das übliche Gemeckere seiner Frau ersparen will, klettert er noch mal aus dem Bett und bewegt sich Richtung Schlachtfeld.

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Die Würde des Mannes ist unantastbar IV

6. Oktober 2009 - 17:07 Uhr

von Abdallah Khazaleh

Teil 4

Nach gerade erst 50 gefahrenen Kilometern klingelt mal wieder das Handy…wer dran ist muss wohl nicht erwähnt werden.
„SCHAAAAAAAATTTTTZZZZ, wo bleibst du?? Komm endlich nach Hause!!!“
„Prinzesschen, ich bin noch unterwegs…ich musste doch gerade tanken, du weißt schon, du hast doch vergessen zu tanken.“
„ICH hab vergessen zu tanken???? Du beschuldigst MICH. Du behauptest doch immer, dass es dein Auto ist, also tank selber!!“
„Aber Schatz, es war doch dein Wunsch, mal alleine Tanken zu gehen.“
(Frau vergisst natürlich in ihrer unendlichen Sehnsucht nach ihrem Mann völlig, was sie kurz zuvor mit ihrem Schatz ausgiebig ausdiskutiert hat)

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Die Würde des Mannes ist unantastbar III

6. Oktober 2009 - 17:04 Uhr

von Abdallah Khazaleh

Teil 3

Mann nimmt gemütlich auf dem Fahrersitz platz (jawoll, endlich darf er auch mal Auto fahren) und genießt erst einmal die Ruhe, die ohne seine Frau herrscht…das Leben kann so schön sein. Doch die Ruhe wird, welch große Überraschung, vom Klingeln des Handys unterbrochen. „Schaaaatz, ich bins noch mal, dein Prinzeschen. Ich wollt nur mal fragen, ob du mir bitte noch ein bisschen von diesem tibetanischen Tofuwürstchen mitbringen könntest. Muss aber nicht sein, nur, wenn’s dir wirklich nichts ausmacht.“

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